Veröffentlichung: Versorgungskonzepte in der Zulieferindustrie unter Total Cost of Ownership-Aspekten

Versorgungskonzepte in der Zulieferindustrie unter Total Cost of Ownership-Aspekten

H. Fischäder, P. Halbig, H. M. Schneider
IPOL Institut für Produktionsorganisation und Logistik GmbH Ilmenau

 

Teil 1: Grundlegung                            
Teil 2: Bewertung der versorgungsrelevanten Logistikprozesse
Teil 3: Auswahl eines optimalen Versorgungskonzeptes

32(2016)5, S. 37-42
32(2016)6, S. 42-46
33(2017)2, S. 61-65

 

Abstract Teil 1

Die Bedeutung einer funktionierenden und effizienten Logistik als ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen ist hinreichend bekannt. Effiziente Logistikprozesse können Unternehmen dabei unterstützen, Wettbewerbsvorteile zu erlangen und Marktpositionen zu sichern. Auch durch die fortschreitende informationelle Integration aller Produkte, Prozesse und Leistungen als Cyber-Physical Systems (CPS) – Stichwort Industrie 4.0 – wird sich das Gewicht der Logistik über die gesamte Wertschöpfungskette weiter erhöhen. Die Zulieferindustrie ist von dieser Entwicklung nicht ausgenommen. Zulieferer übernehmen mittlerweile vielfältige Tätigkeiten für Original Equipment Manufacturers (OEM) und versorgen diese auftragsspezifisch mit einbaufertigen Modulen und Systemen. Allerdings verursachen komplexe Supply Chains auch hohe Logistikkosten, die zu beherrschen und auf ein notwendiges Maß zu beschränken sind, ohne die Leistungsfähigkeit der Supply Chain zu gefährden. Für die auf vorgelagerten Stufen der Supply Chain hergestellten Teile und Materialien sind verschiedene Versorgungskonzepte möglich, die nebeneinander zum Einsatz kommen können. Jedes dieser Konzepte verursacht unterschiedliche Kosten. Die Identifikation eines betriebswirtschaftlich optimalen Versorgungskonzepts durch Vergleich und Bewertung der Alternativen ist deshalb von strategischer Bedeutung. Dazu kann das Total Cost of Ownership (TCO)-Konzept herangezogen werden.

The importance of efficient logistics as a key success factor for companies is well known. Efficient logistics processes can help to gain competitive advantage and to secure market positions of companies. The supplier industry is not exempt from this trend taking responsibility of diverse activities for Original Equipment Manufacturers (OEM) in providing ready modules and systems. However, complex supply chains cause high logistics costs. As various supply concepts are possible for parts and materials produced in upstream stages of the supply chain, each of these concepts entail differing costs. The identification of an economically optimal supply concept through comparison and evaluation of alternatives is therefore of strategic importance. The article demonstrates the use of the Total Cost of Ownership (TCO) concept for this purpose.

Volltextversion Teil 1

 

Abstract Teil 2

Im vorangegangenen Beitrag (Industrie 4.0 Management Ausgabe 5/2016) wurde die Versorgungsplanung als Teilaufgabe der Logistikplanung vorgestellt. Die Merkmale und Ausprägungen von Versorgungskonzepten sowie die Grundzüge des Total Cost of Ownership-Konzepts wurden erläutert. Auf dieser Grundlage kann sich der folgende Beitrag der Bewertung der Logistikprozesse unter Total Cost of Ownership-Aspekten zuwenden und die Spezifik des TCO-Konzepts für die Prozesse der Materialversorgung produzierender Bereiche im Unternehmen näher erörtern. In einem abschließenden dritten Beitrag wird schließlich das notwendige und zweckmäßige Instrumentarium zur Bewertung als Grundlage der Auswahl eines optimalen Versorgungskonzepts vorgestellt.

In the previous issue (Industrie 4.0 Management 5/2016) the features and characteristics of supply concepts and the fundamentals of the Total cost of ownership (TCO) concept were explained. The present article addresses all supply related logistics processes, refers to specifics of the TCO concept and introduces  the necessary and appropriate instruments for the evaluation as a basis for the selection of an optimal supply concept.

Volltextversion Teil 2

 

Abstract Teil 3

Im ersten Beitrag dieser Reihe (Industrie 4.0 Management Ausgabe 5_2016, S. 37 ff.) wurde die Versorgungsplanung als Teilaufgabe der Logistikplanung vorgestellt, die Merkmale und Ausprägungen von Versorgungskonzepten sowie die Grundzüge des Total Cost of Ownership-Konzepts  erläutert. Der zweite Beitrag (Industrie 4.0 Management Ausgabe 6_2016, S. 42 ff.) beschäftigte sich auf dieser Grundlage  mit der Bewertung der Logistikprozesse unter Total Cost of Ownership-Aspekten sowie mit der Spezifik des TCO-Konzepts für die Prozesse der Materialversorgung produzierender Bereiche im Unternehmen. Im Folgenden wird  das notwendige und zweckmäßige Instrumentarium zur Bewertung als Grundlage der Auswahl eines optimalen Versorgungskonzepts und ein praktisches Anwendungsbeispiel vorgestellt.

In the two previous issues (Industrie 4.0 Management 5_2016 and 6_2016) the features and characteristics of supply concepts, the fundamentals of the Total Cost of Ownership (TCO) concept as well as all supply related logistics processes, referring to specifics of the TCO concept and the necessary and appropriate instruments for the evaluation as a basis for the selection of an optimal supply concept were explained. With the third and final part to the structuring of the methodology and an example for the practical application, a holistic view of this topic complex is available for the selection of effective and efficient supply concepts ranging from the theoretical basis to the practical application of the methodology.

Volltextversion Teil 3