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Beispiele für individuelle Softwarelösungen

Sequenzplanungstool

Zur optimierten Belegungsplanung einer Lackieranlage und der sich anschließenden Montagelinien wurde eine Softwarelösung geschaffen, welche die tägliche Planung weitestgehend automatisiert.

Die Optimierung der Sequenzfolge wird auf der Grundlage von definierten Algorithmen und Regeln durchgeführt, welche durch den Anwender mithilfe von Parametern justiert werden können.

Die automatisch geplante Sequenz kann durch den Planer nachträglich angepasst werden. Somit besteht jederzeit die Möglichkeit, auf Ereignisse zu reagieren, die dem System noch nicht bekannt sind.

IPOL Sequenzplanungstool für Lackieranlagen

 

Plantafel zur Maschinenbelegungsplanung

Zur nivellierten Belegungsplanung von Thermoforminganlagen, sowie der frühzeitigen Planung nötiger Kapazitäten wurde ein Excel-basiertes Planungstool in Form einer Plantafel entwickelt.

Basierend auf den täglich importierten Lagerbeständen und Kundenbedarfen aus SAP wird für alle Artikel ein nivellierter Produktionsbedarf ermittelt und entsprechend der hinterlegten Ausschlussquoten auf jede Produktionsstufe hochgerechnet. Anhand der hinterlegten Rüst- und Stückzeiten, sowie Personaleinsatzzeiten wird dem Planer der Bedarf an Produktions- und Arbeitszeit angezeigt. Die Belegungsplanung erfolgt manuell durch den Fertigungssteuerer. Im Anschluss an die Planung kann auf Knopfdruck ein Rüstfolgeplan und Personalbedarfsplan erzeugt und verteilt werden. Dabei wird er durch eine Visualiserung der Fertigwarenbestände und Halbzeuge unterstützt.

IPOL Plantafel

Das mehrsprachige Tool ist bereits an Standorten in Deutschland, der Slowakei und den USA im Einsatz, eine Einführung an weiteren Fertigungsstandorten ist geplant.

 

Staplerleitsystem zur Steuerung der Leergutversorgung

Um die Spritzgussanlagen eines Kunden bedarfsorientiert mit dem benötigten Leerbehältern zum Abtransport der erzeugten Fertigteile zu versorgen, wurde ein softwarebasiertes Leergutbestellsystem implementiert. Dabei wurden Grobhandtaster an allen Maschinen angebracht. Durch Tastendruck bestellt der Anlagenbediener einen neuen Leerbehälter. Die Information wird von den Tastern per WLAN an einen Server übermittelt und von diesem an die Terminals der Stapler weitergeleitet. Die Staplerfahrer können in einem Leitsystem auf ihren Staplerterminals die so erzeugten Transportaufträge annehmen, bearbeiten und quittieren.

IPOL Staplerleitsystem zur Leergutbereitstellung

Dieses Grundprinzip kann auch zu einer vollautomatischen Nachschubsteuerung von Material und Behältern ausgebaut werden. Die WLAN-Grobhandtaster werden in diesem Fall durch Sensoren ersetzt.

 

Software zur automatischen Kontrolle und Widerspruch von Kundenabrufen

Gerade im Bereich der Automobilzulieferindustrie ist es üblich, dass Zulieferprodukte über Lieferpläne bestellt, also abgerufen werden. Diese Abrufe werden meist täglich oder wöchentlich elektronisch vom Kunden bereitgestellt. Die darin enthaltenen Bestellmengen sind selten stabil und können sich zum Teil von Abruf zu Abruf stark unterscheiden. Die Stärke der erlaubten Schwankung in Bezug auf den Zeitbereich (fixierter Bereich, Nahbereich, Zukunft…) ist dabei meist in Lieferrahmenverträgen definiert.

Da es in den meisten Fällen keine Möglichkeit in den ERP-Systemen gibt um die Lieferabrufe auf ihre vertragliche Konformität hin zu prüfen und innerhalb einer Widerspruchsfrist von meist 48h zu widersprechen, werden die oftmals unrealistischen Liefermengen unkommentiert vom Lieferanten akzeptiert. Die Folge sind „plötzliche“, unkalkulierte Mehraufwendungen für Sonderschichten, zusätzliches Personal usw. Im schlimmsten Fall gerät der Lieferant in Lieferverzug und wird mit einer Vertragsstrafe belegt, nur weil er den unrealistischen und vertragswidrigen Forderungen des Kunden nicht rechtzeitig widersprochen hat.

An dieser Stelle setzt das IPOL-Abrufcontrolling an. Lieferabrufe werden täglich importiert und automatisch auf die definierten Vertragsmerkmale hin geprüft. Der Kundendisponent erhält als Ergebnis eine Liste mit allen Abrufen, die den Vereinbarungen widersprechen. Nun kann er selbst auf Basis der aktuellen Kapazitätsauslastung seines Unternehmens entscheiden, ob er einer etwaigen Erhöhung bzw. Reduktion zustimmt, oder einen fristgemäßen Widerspruch versendet. Die Widerspruchsverwaltung ist weitestgehend automatisiert, indem bei Freigabe des Widerspruchs für einen Artikel durch den Kundendienst automatisch eine Widerspruchs-Email an den zuständigen Disponenten des Kunden gesendet wird.

IPOL Lieferabrufcontrolling

Im Ergebnis reduziert der Lieferant seinen Ärger, Vertragsstrafen und Sonderfahrten, ohne jedoch auf gewünschtes Zusatzgeschäft zu verzichten.