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IPOL Lieferabrufcontrolling

Gerade im Bereich der Automobilzulieferindustrie ist es üblich, dass Zulieferprodukte über Lieferpläne bestellt, also abgerufen werden. Diese Abrufe werden meist täglich oder wöchentlich elektronisch vom Kunden bereitgestellt. Die darin enthaltenen Bestellmengen sind selten stabil und können sich zum Teil von Abruf zu Abruf stark unterscheiden. Die Stärke der erlaubten Schwankung in Bezug auf den Zeitbereich (fixierter Bereich, Nahbereich, Zukunft…) ist dabei meist in Lieferrahmenverträgen definiert.

Da es in den meisten Fällen keine Möglichkeit in den ERP-Systemen gibt um die Lieferabrufe auf ihre vertragliche Konformität hin zu prüfen und innerhalb einer Widerspruchsfrist von meist 48h zu widersprechen, werden die oftmals unrealistischen Liefermengen unkommentiert vom Lieferanten akzeptiert. Die Folge sind „plötzliche“, unkalkulierte Mehraufwendungen für Sonderschichten, zusätzliches Personal usw. Im schlimmsten Fall gerät der Lieferant in Lieferverzug und wird mit einer Vertragsstrafe belegt, nur weil er den unrealistischen und vertragswidrigen Forderungen des Kunden nicht rechtzeitig widersprochen hat.

An dieser Stelle setzt das IPOL-Abrufcontrolling an. Lieferabrufe werden täglich importiert und automatisch auf die definierten Vertragsmerkmale hin geprüft. Der Kundendisponent erhält als Ergebnis eine Liste mit allen Abrufen, die den Vereinbarungen widersprechen. Nun kann er selbst auf Basis der aktuellen Kapazitätsauslastung seines Unternehmens entscheiden, ob er einer etwaigen Erhöhung bzw. Reduktion zustimmt, oder einen fristgemäßen Widerspruch versendet. Die Widerspruchsverwaltung ist weitestgehend automatisiert, indem bei Freigabe des Widerspruchs für einen Artikel durch den Kundendienst automatisch eine Widerspruchs-Email an den zuständigen Disponenten des Kunden gesendet wird.

IPOL Lieferabrufcontrolling

Im Ergebnis reduziert der Lieferant seinen Ärger, Vertragsstrafen und Sonderfahrten, ohne jedoch auf gewünschtes Zusatzgeschäft zu verzichten.